Galerie

Der Galeriebereich zeigt einen Ausschnitt aus der 2010 eröffneten Ausstellung KÖRPERWELTEN der Tiere.

Dank der revolutionären Plastinationstechnologie ist es möglich geworden, sogar die größten Tiere ästhetisch zu präparieren und dauerhaft zu konservieren. Davon können sie sich als Besucher auch in Guben überzeugen. Gleich zwei Giraffen in voller Lebensgröße sind derzeitig im Galeriebereich zu bewundern. Mit ihrem langen Hals ist die Giraffe das höchstgewachsene lebende Landtier.

Außerdem sehen sie eine Knochen-Gefäßgestalt vom Strauß, eine Rumpfscheibe vom Elefanten, die inneren Organe des Rentieres, zahlreiche Kleinpräparate wie Fisch, Kalmar, Languste, Taube, Huhn, Maus, Frosch usw., so wie sie auch im Biologieunterricht der unteren Klassenstufen behandelt werden. Weiterhin sind Scheibenplastinate vom Löwen, Krokodil, Pferd, Strauß u. a. zu sehen.

Keines der Tiere, die in der Ausstellung KÖRPERWELTEN der Tiere gezeigt werden, wurde zum Zweck der Plastination getötet. Die meisten Tiere sind eines natürlichen Todes gestorben. Sie sind Spenden von nationalen wie internationalen Zoologischen Gärten und Tierparks, die teilweise anonym bleiben wollen. Andere sind mit der Veröffentlichung der Herkunft der Tiere einverstanden.

Die wesentlichen Erfordernisse im Leben eines Tieres sind recht einfach. Es muss Nahrung finden und in Energie umwandeln, sich schützen oder verteidigen, sich fortpflanzen und neue Gebiete besiedeln können. Die Methoden mit denen die unterschiedlichen Tiere diesen Anforderungen innerhalb ihrer speziellen Lebensräume gerecht werden, sind jedoch außerordentlich vielfältig und komplex und werden durch die Anatomie der Tiere bestimmt.
Einen kleinen Eindruck dieser Vielfältigkeit wollen wir Ihnen in diesem Bereich vermitteln.

Weitere Tiere sehen sie in unserem Schauraum, wie z. B. einen Blauhai, Rentiere, Yak, Ziegenbock, zahlreiche Gefäßgestalten und Scheibenplastinate.